Annette Müller-Löbnitz
Atelier


Ausstellungen: 

2021, 04.Juli - Tag der Kunst - Erlebnissonntag - Lüneburg

2021, Juni/Juli - Ausstellung im Schaufenster - Große Bäckerstrasse 10, 21335 Lüneburg

2021, März/Mai: Ausstellung im Zuge des Kulturspaziergangs 2.0, Große Bäckerstr.10,     Lüneburg

2018/19, Nov./Febr.: Ausstellung im Café Avenir Lüneburg

2016/17, Dez./Febr.: Ausstellung im Café Avenir Lüneburg

2016/17, Dez./Jan.: Gemeinschaftsausstellung in der Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst, Berlin

2015, Juni: Gemeinschaftsausstellung in Küster

2013, Februar-April: Ausstellung im Wendepunkt Lüneburg

Seit 2013: Berufstätigkeit als freischaffende Kunstmalerin

2011, August: Gemeinschaftsausstellung in der Musikschule Lüneburg

2009, November: Gemeinschaftsausstellung in Lüneburg  

2009, August/September: Ausstellung „Sichtweise“ in der Stadtbücherei Uelzen

2009, Mai: Ausstellung „Weit(e)Sicht“ in der Ratsbücherei Lüneburg

2009, Januar/Februar: Ausstellung „AugenWeite“ in der Stadtbücherei Winsen (Luhe)

2007 und 2008: Gemeinschaftsausstellung in Bleckede (Elbe)

Seit Ende 2006: autodidaktisches Studium von Maltechniken mit unterschiedlichen Materialien

1992-2013: Berufstätigkeit als Bibliothekarin

1989-1991: Ausbildung zur Bibliothekarin in Lüneburg

Geb. 1957 in Cottbus


Meine künstlerische Entwicklung und Motivation:

Angefangen habe ich Ende 2006, ganz klassisch, mit Pastellstiften. Angeregt durch Literatur machte ich dann meine ersten Versuche in Acryl-Malerei. Fasziniert von den Ausdrucksmöglichkeiten, von den Farben und von der Anwendungsvielfalt der Acrylfarben, experimentierte ich mit unterschiedlichen Techniken.

Dann nahm ich die Aquarellmalerei hinzu. Einige Monate lang befasste ich mich täglich mit dem nassen Fließen von Pastelltönen, was später in kräftigere Aquarellbilder mündete. Arbeiten mit Öl-Pastellen, Pastellkreiden und mit Ölfarben eröffneten mir interessante Möglichkeiten von Techniken und Stilen.

Zwischen dem Malen auf verschiedenen Untergründen mache ich Skizzen und Zeichnungen. So entstehen auch Ideen, die mir oft eine neue Technik oder eine neue Richtung in der Malerei aufzeigen. Meine Motivation ist mehr als nur ein Gedanke oder ein Aufbegehren gegen Normen oder Altbewährtes, es ist mir ein inneres Bedürfnis, fast eine Art Verpflichtung, Grenzen zu überschreiten und mich dieser Welt der Malerei hinzugeben. Das passiert – fast – wie von selbst. Ich muss es nicht planen, es ist Teil meiner künstlerischen Handschrift weiterzugehen und Neues zu entdecken.

Meist bewegt mich diese eine Frage: Wie male ich ein Gefühl, ohne die übliche Symbolik zu benutzen? Welche Farbe hat der Regen, welchen Klang hat die Sonne? Wie fühlt sich ein Gedanke an?

Zu Anfang berührt mich etwas, ein bestimmtes Licht oder ein Baum in seinem einmaligen Wachstum. Manchmal inspiriert mich ein Song oder Worte, die aus der Fülle unzähliger Sätze in mein Ohr dringen. Oder Farben, die ich glaubte vorher noch nie gesehen zu haben. Und dann die Frage: Wie kann ich, was mich da berührt hat, in Farben erstrahlen lassen? Und dann kommt der Moment, in dem meine inneren Bilder ein Gesicht bekommen, auf der Leinwand.

Annette Müller-Löbnitz, 31.Mai 2021